Eijkelkamp Product Seminar 2016

Eijkelkamp Soil & Water Product Seminar 2016 email headerOktober 2016  in Giesbeek

viel Neues, familiär wie immer…

 

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Verdunstungsmesssystem für den Pastlingsee

Im Juni haben wir eine mess-und datentechnische Ausrüstung zur Bestimmung der Seeverdunstung an GFI Dresden geliefert. Zum Einsatz kommt das Messsystem zunächst im Rahmen der Verdunstungsbestimmung am Pastlingsee nahe Jänschwalde in Brandenburg. Der See in Südbrandenburg, der in einem Naturschutzgebiet liegt, verliert seit Jahren aus ungeklärter Ursache Wasser. Im Sommer 2015 hatte sich die Lage wegen der hohen Temperaturen zugespitzt: Es gab ein großes Fischsterben. Seit Herbst 2015 wird dem See durch die LMBV Grundwasser zugeleitet, um den Wasserstand zu stabilisieren. Das Messsystem besteht dabei aus einem von GFI in einem Fl0ß Messfloßbefestigten Verdunstungsmesswanne mit automatischer Messwerterfassung des Wasserstandes und unserem bewährten solarversorgten Device to Web Modul Typ EASY welches die Messdaten erfasst und auf das Datenportal www.hydrodatanet.de überträgt, wo sie von unterschiedlichen Nutzern eingesehen und gelaP1080321den werden können.

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Die Grundfos MP 1 Tauchpumpe ist wieder da!

Es gibt gute Neuigkeiten: Die Grundfos MP 1 Tauchpumpe ist wieder auf dem Markt und ab sofort wieder in unserem Online-Shop unter www.eijkelkamp.de bestellbar.  Die Grundfos MP 1 ist die ultimative 2”-Tauchpumpe für das Durchpumpen und Beproben von Grundwassermessstellen in einer Tiefe von bis zu 85 Meter.

Wir sind gemeinsam mit Royal Eijkelkamp sehr stolz und erfreut, dass Grundfos in Eijkelkamp Soil & Water den idealen Partner für den weltweiten exklusiven Vertrieb der Grundfos MP 1 Tauchpumpe gefunden hat. Wir unterstützen Royal Eijkelkamp dabei im deutschsprachigen D-A-CH Gebiet.

In unserem Online-Shop finden Sie die aktuellen Preise, Spezifikationen sowie Zubehör und können die neue Grundfos MP 1 Tauchpumpe auch direkt bestellen.

Wählen Sie bei speziellen Fragen bitte die Telefonnummer +49 (0)3441 -224 224.

 

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Kohnstein Projekt nahe Nordhausen

Der Kohnstein ist ein 335 m hoher Berg nahe Nordhausen in Thüringen.

Im Berg entstand durch den Gesteinsabbau ein umfangreiches Stollensystem, das zur Zeit des Nationalsozialismus durch KZ-Häftlinge erheblich ausgebaut wurde. Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora mussten im so genannten Mittelwerk von Januar 1944 bis zum März 1945 in dem größten untertage gelegenen Rüstungsbetrieb des Zweiten Weltkrieges hauptsächlich die Flugbombe Fi 103 und die Großrakete A4 produzieren. Heute ist Mittelbau-Dora ein europäischer Lern- und Gedächtnisort. Um die weitere Produktion der Kohnstein Bergwerks AG sicher stellen zu können, wurden von uns im Mai 2016 insgesamt 5 Messstellen zur Überwachung der Pegelstände im gefluteten Teil des Bergwerkes installiert. Die Messkabel mussten dazu teilweise einige hundert Meter horizontal und nach oben verlegt werden, um eine GPRS-Datenanbindung zu ermöglichen. Diese Messdaten sind nun online über unser Datenportal www.hydrodatanet.de sowohl für den Bergwerksbetreiber, das beauftragte Ingenieurbüro als auch das zuständige Bergamt verfügbar. Zum Einsatz kommt sowohl das solarversorgte Device to Web Modul Easy von Microtronics (A)  als auch unsere beiden netzversorgten D2W Module vom Typ MC bzw. MCmini.

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Mining Water – Probenahmen im Süden Afrikas

Manchmal führen eigenartige Wege zu interessanten Projekten, so auch im Falle eines Kontaktes mit der Universität Pretoria in Südafrika. Basierend auf bereits mehrjähriger Zusammenarbeit mit Prof. Ch. Wolkersdorfer im Bereich von Grundwasserdatenloggern ergab sich im März 2016 recht kurzfristig die Möglichkeit zu einem einwöchigen Arbeitsbesuch des Nordostens der Republik Südafrika. Neben vielen Eindrücken die sich zwangsläufig bei den Probenahmearbeiten ergaben, war vor allem die Dimension der Bergbaubetriebe und die damit fast zwangsweise verbundene Inanspruchnahme der Umwelt beeindruckend. Zwischen dem heutigen Bergwerkszentrum um Emalahleni und dem eher historisch anmutenden Bergwerksort Barbeton erinnerte das Wetter mit viel Regen untypischerweise eher an mitteleuropäische Verhältnisse und die leicht hügelige Landschaft an Thüringen, hätten da nicht Eukalyptusbäume und Bananenstauden anstelle von Fichten und Buchen gestanden….

Danke Christian!

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HTWK Leipzig: Umsetzung der Wetterlaube samt WKA´s

Nach fast einjähriger „Bauzeit“ kamen im Oktober die Umsetzungsarbeiten der kompletten „Wetterlaube“, sprich des Containers für regenerative Energien des Fachbereiches Maschinenbau und Energietechnik langsam zum Abschluss. Nach der Demontage am alten Standort in Markkleeberg im Frühsommer und der Neuinstallation der beiden Windkraftanlagen und diverser PV-Komponenten auf dem Dach bzw. der „Terrasse“ des Neubaues in der Karl-Liebknecht-Straße in Leipzig erfolgte zum Abschluss die Montage der Wetterstation samt 10m Mast. Der Mast steht dabei rein schwerkraftverankert ohne jegliche zusätzliche Befestigung auf der isolierten Dachhaut des Gebäudes. Ausstehend ist nun noch die Einrichtung des neuen PV-Labors, wobei dieses komplett neu geplant und „verdrahtet“ werden muss.

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Ein großer Dank in diesem Zusammenhang an Alexander und Gerd für Ihre Hilfe!

 

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Herbstwartungen 2015

P1070429Wie jedes Jahr im Herbst begannen auch im September 2015 die wieder-kehrenden Herbstwartungen an den von uns betreuten Wetterstationen. In manchen Fällen ist es schwierig an Sensoren bzw. Messwertgeber heranzukommen, wie hier an der von uns betreuten Messstelle Elstertal bei Zeitz, die die volle Länge des Hubsteigers erforderte um einen Lagerwechsel an einem klassischen Anemometer auszuführen.

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Neue Wettermessstation für die Hochhalde Schkopau

P1060859Im Auftrag der MDSE haben wir im Juni zwei in die Jahre gekommene Wetterstationen auf den Hochhalden von Leuna und Buna zurückgebaut und durch eine neue zeitgemäße Wettermessstation auf der Hochhalde Schkopau ersetzt. Teilweise konnten Komponenten der alten Messstellen erhalten werden, so kam der noch immer gut funktionierende Niederschlagsmesser nach Joss Tognini der Firma Lambrecht vom Standort Leuna trotz seines Alters (ca. 20 Jahre alt) wieder zum Einsatz. Die Windsensorik hingegen wurde komplett durch ein neues Ultraschallanemometer der Firma Thies ersetzt. Ebenso erneuert wurde die Datenerfassung und Datenfernübertragung.

 

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5 Jahre Messungen am wahrscheinlich heißesten Ort der Erde*)

Am 22.3.2010 sendete unsere erste Messtelle in der Danakil-Wüste im Afar-Gebiet im Norden Äthiopiens nahe des Berges Dallol ihre Messwerte. Damals über ein Irdium-Satellitentelefonmodem zu horrenden Kosten. Bereits ein halbes Jahr später war es vorerst damit vorbei, weil der „Arabische Frühling“ kaum noch stabile Funkverbindungen zulies – zuviele Journalisten nutzen den gleichen Übertragungsweg für Ihre Berichterstattungen. Zwischenzeitlich also wieder Speicherkarte und Nahbereichsfunk ins nahegelegene Camp. Heute ist dieses soweit ausgebaut, dass WIFI und GSM-Telefonie mitten in einer der unwirtlichsten Gegenden dieser Welt beinahe normal sind, so schreibe ich diesen Beitrag „realtime“ via Sat-Internet. Natürlich gehen regelmäßige Temperaturen jenseits der 40°C im Schatten, Salzstaub und Stürme nicht ohne Folgen an einer Messstelle vorbei. Aber sie hat durchgehalten und seit ihrer Inbetriebnahme fast 70.000 Halbstundenmittel der Parameter Wind, Temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck sowie Niederschlag und Bodentemperatur wie auch Global- und UV-Strahlung aufgezeichnet. Dies entspricht immerhin mehr als 80% Verfügbarkeit, und es hätte mehr sein können…

P1060697Für Interessierte folgt hier eine kurze Zusammenstellung der Mittelwerte/Summen und Extremwerte der letzten 5 Jahre:

Wind: fast ausschließlich Nordwind mit im Mittel 6m/s
Halbstundenmaximum: 15,9 m/s (30.04.2011 16:30)
absolutes Maximum: 29,3 m/s (25.07.2014 14:30)
Mittel der Lufttemperatur in 2m Höhe: 34,9 °C
Minimum der LT: 22,9 °C (09.11.2011 23:30)
Maximum der LT: 49,4 °C (10.07.2011 13:00)
Mittelwert der rel. Luftfeuchte: 38,2 % rF
Minimum der LF: 2,9 % (14.03.2012 15:00)
Maximum der LF: 88,4 % (07.03.2011 06:30)

Mittel des Luftdrucks: 1019,9 hPa
Minimum: 1007,1 hPa (29.07.2011 15:00)
Maximum: 1033,2 hPa (12.01.2015 07:30)
Niederschlagsumme über 5 Jahre: ca. 392 mm
30 min Maximum: 35,5 mm (24.07.2011 13:30-14:00)
dazu die Verdunstung nach Penman im Vergleich:
11.476,8 mm ebenfalls in 5 Jahren (entspricht 11m Wassersäule!)
wobei bis zu 1mm in 30min verdunsten können
UV-E: Maximum 0,144 W/m² (31.03.2010 10:00)
was einem UV-Index (nach DWD) von 5,8 entspricht
UV-A: Maximum 71,1 W/m² (15.07.2010 10:00)
Globalstrahlung als Mittelwert: 226,3 W/m²
Bodentemp. -5cm: im Mittel: 39,0 °C
Minimum der BT -5cm: 22,0 °C (04.12.2010 04:30)
Maximum der BT -5cm: 53,9 °C (02.06.2010 13:00)

 

Hinweis: die Aussage betrifft die durchschnittliche mittlere Lufttemperatur in 2m Höhe,
erstaunlichwerweise stimmt der von uns aus den Messwerten der letzten 5 Jahre ermittelte Wert ziemlich genau mit den in verschiedenen Quellen angegebenen Wert an, der an gleicher Stelle zwischen Nov 1960 und Okt 1966 „klassisch“ gemessen wurde (34,4 bzw. 34,6°C, je nach Quellenangabe).

siehe z.B.: http://www.wetterspiegel.de/de/lexikon/20-64.html,
auch wenn der Berg Dallol noch immer in Äthiopien und nicht in Ägypten liegt 😉

 

 

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Wettermuseum nun offiziell eröffnet

Am 9.5. war es nun soweit. Das neue Besucherzentrum am Wettermuseum in Lindenberg wurde feierlich eröffnet. Neben „offiziellen“ Gästen aus Politik und beteiligten Gewerken waren insgesamt fast 150 Leute gekommen um mit zu feiern und das gelungene Besucherzentrum incl. seiner vielen Exponate und Erklärungen zu erkunden. Herzlichen Glückwunsch allen aktiv Beteiligten! UTK – Ecosens spendierte zur Eröffnung einen Schattenring der Fa. Kipp & Zonen incl. Pyranometer, zunächst als Dauerleihgabe, später zum Anschluss an die bereits von uns im Herbst 2014 installierte Wetterstation. Alle an Klima &  Wetter Interessierte sind herzllich eingeladen. Glaubt mir, es lohnt sich…. question to ask . !

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